Freitag, August 31, 2012

Ein Blick aus dem Fenster auf die Seele des Buddhas

Der Nachbar von gegenüber schaut wieder QVC. Also die braunen Buddhafiguren würden mich auch reizen. Strahlen aus der Ferne etwas Spirituelles aus. 
Ach so, sind nur Strickliseln.

Donnerstag, August 30, 2012

Wie findet Mann eine Freundin? Wie finde ich einen Freund?Dr. Love gibt es jetzt als kostengünstiges E-Book


Wie findet Mann eine Freundin? Der schüchterne Timo hat keine Ahnung. Doch Pickuptrainer Dr. Love weiß die Lösung: Flirten ist out. Mit Hilfe der richtigen Techniken kann jeder Nerd die Frauenherzen schmelzen lassen. Doch stimmt das auch?

Dieser witzige Roman erzählt, welche irrwitzige Wege Männer zum Traumziel Frau einschlagen. Und Frauen lernen, sich gegen die Waffen der Turbo-Flirter zu wappnen. Oder muss Frau das gar nicht?

Jetzt auch in der für Schüler und Studenten preis-günstigen Kindle-Variante. 

Dienstag, August 28, 2012

Bresser kocht: Geschmorter Fenchel mit Käse überbacken (vegetarisch)


Fenchel kannte ich bisher aus süßlich, klebrigen Kindertees, die uns unsere Eltern mit sanfter Gewalt im Krankheitsfall einflößten.Es gab wenig Ekligeres in meiner Vorstellungswelt. Doch mehr als 30 Jahre später hat sich das Knollengemüse rehabilitiert.

Nein, ich habe die Stauden nicht freiwillig gekauft. Wahnsinnig bin ich noch nicht. Zumindest nicht komplett. Das futuristisch wirkende Grünzeug war Bestandteil unserer Biogemüsekiste. Und die fordert jedes Mal von Neuem altgewohnte Essgewohnheiten heraus, erweitert den Horizont, die kulinarische Komfortzone.

Ich suchte mir ein einfaches Rezept. Dazu ein Flasche Herrenhäuser und Green Day zur Motivation.

Zutaten:

2 Fenchelknollen
Knoblauch
Weißwein
Olivenöl
Gemüsebrühe
200 g Gratinkäse

Ich habe die Knollen zerhäckselt und im Olivenöl in der Pfanne gebraten, bis das Gemüse kross war. Zum Schluss wurde der Knoblauch hinzugefügt. Anschließend wurde die Blätter in einem Topf mit Gemüsebrühe eine halbe Stunde geköchelt. Etwas Chardonna habe ich noch dazugekippt. Bei uns stehen diverse Weinflaschen dekorativ in der Gegend rum, weil ich lieber Bier vernichte. Keine Ahnung, ob der Tropfen gut ist. Aber zum Kochen ist er nützlich, weil er den Fenchelgeschmack mildert.

Simultan habe ich den Reis gekocht und den Ofen angeschmissen. Nach besagter halben Stunde habe ich den Fenchel abgegossen und das Gemüse in eine Auflaufform geschüttet. Den Käse drüber und für eine Viertelstunde in den Ofen. Währenddessen habe ich den Naturreis in einer Schüssel befördert und mit Kräuterlingen (geniale Erfindung der Natur) gewürzt. 

Schwierigkeit der Zubereitung: Wenn es ein Kochlegastheniker wie schafft, dann packt es jeder. Nur Mut.

Aufwand: Gering. Der Fenchel lässt sich gut zerteilen, so dass keine langwierige Schnibbelarbeit erforerlich ist.

Zeit: Kleiner Minuspunkt. Eine knappe Stunde sollte Mensch schon einplanen. Ist also kein flow sonder nur slow food.

Geschmack: Wahnsinnig lecker. Jederzeit wieder. Auch unser Sohn hat ordentlich zugelangt, was nicht selbstverständlich ist.

Darauf noch ein Herri.



 

 

Sonntag, August 26, 2012

Matthias Sachau: Andere tun es doch auch



Architekt Kai und die arbeitslose Cutterin Lara lernen sich kennen und lieben. Oder doch nicht? Mensch weiß es nicht genau; die beiden selbst am wenigsten. Treffen sie aufeinander, entsteht eine explosive Mischung, als würde man Nitroglycerin in Feuer kippen. Dabei beruhen die Spannungen weitestgehend auf vermeidbaren Missverständnissen.
Dies wird abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Protagonisten erzählt.

Witzige Romane sind ein schwieriges Geschäft, Matthias Sachau beherrscht es perfekt. Dieser wunderbar komische Roman schildert gekonnt die Schwierigkeiten der männlich-weiblichen Kommunikation und aller Fallen, in die beide Geschlechter tappen können. Nebenbei gibt es zahlreiche liebenswerte Nebenfiguren wie den Nirwana rockenden Onkel aus dem Altersheim oder Laras permanent begeisterten (Ex)lover Adrian, den ich meine, persönlich kennen zu müssen.

Ich habe diese witzige Achterbahnfahrt durch Laras und Kais Gefühlswelten sehr genossen. Ein schicker Roman, der Lacher garantiert. 

Wo ist mein Geld?

Glück gehabt. Portemonnaie befindet sich auf dem Schreibtisch und nicht in der Waschmaschine. Eine Anklage wegen Geldwäsche könnte ich mir zurzeit nicht leisten.

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