Böse Stimmen bezeichnen ihn als Mischung aus Mario Barth und Mr. Bean. Mit Recht. Homepage:www.rockdasdorf.de
Posts mit dem Label Dieter Nannen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dieter Nannen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, Dezember 08, 2012
Den Letzten beißt das Schwein
Unser neuer Münsterland-Krimi mit Dieter Nannen ist überall vorbestellbar:
Detektiv Dieter Nannen soll von seinem Vater eine halbe Million Euro erben. Leider ist diese Erbschaft an eine Bedingung geknüpft: Nannen muss den Detektivjob an den Nagel hängen. Da in seiner Kasse Ebbe herrscht, stimmt er zähneknirschend zu und heuert als Buchhalter auf einem Ferienbauernhof an. Doch schon bald stolpert er über die erste Leiche. Zwar ist es nur ein totes Kaninchen, aber Mord ist Mord – und sein Jagdinstinkt geweckt. Als kurz darauf ein Attentat auf Bauer Rexforth verübt wird, gerät ein ungeheuerlicher Fall ins Rollen.
Natürlich ist dieser witzige und spannende Roman auch bei euren lokalen Buchhändlern erhältlich.Viel Spaß beim Lesen. Wir freuen uns.
Sonntag, April 01, 2012
Westfälisch by nature
Moin,
Dieter Nannen chattete mich an. Er quatscht im Netz unter dem Pseudonym Schnappatmung. Mensch kann sich sein Leben auch selber schwer machen.
DN: Was macht mein Autor eigentlich? Schon lange nichts mehr von Dir gehört. :-(
MB: Arbeiten, was sonst. Die letzten Ergüsse über Dein Leben liegen bei unserem Agenten.
DN: Agent? Ich glaube, Du bist ein fauler Sack. Meine Vita ist so interessant, dass euch die Verlage die Skripte aus den Händen reißen müssten.
MB: Fauler Sack ist ein wenig hat. Okay, ein wenig faul. Aber bisher wollte kein Verleger deine letzten beiden Abenteuer. Kann ich auch nicht verstehen. :-( Aber vielleicht solltest du ein Bühnenprogramm wie Mario Barth auf die Beine stellen. Das verkauft sich besser als Bücher. blol
DN: Was heißt blol?
MB: Bitter laugh out loud, habe ich selber kreiert.
DN: Keine Lust, schließlich habe ich einen vernünftigen Beruf. Im Gegensatz zu Dir. Du solltest wenigestens Dich mehr in sozialen Netzwerken tummeln. Facebook, Blog, Twitter und dieser Kram. Das haben sie mir auf einer Marketingveranstaltung der IHK Dülmen verraten.
MB: Mach ich doch, habe nur wenig Zeit.
DN: Laber nicht, das sind doch alles Ausreden. Schreib doch mal was Privates über Dich. Das wollen die Leute lesen, um mit Dir eine Verbindung auszubauen.
MB: Privates? Glaube ich nicht, Autoren führen ein selten langweiliges Leben.
DN: Bettina Wulff schreibt Ihre Memoiren, das wird ein Millionenprojekt. Orientier Dich an den Erfolgreichen, mein schmaler Freund.
MB: Maschi und Groenewald laden mich nicht ein. Hab' also nichts zu berichten.
DN: Du lebst doch jetzt in Hannover, oder. Wenn du dich etwas clever anstellst, ergibt sich was. Du solltest mehr unter die Leute gehen.
MB: Du, mein Facebook-Akku ist bald leer. Hast du noch was Wichtiges?
DN: Und privat?
MB: Gestern hatte ich Ausgang. War beim Halbfinale der UBC-Tigers gegen Vechta, Basketball 3. Liga.
DN: Mit Deinem Sohn?
MB: Nee, der hat sich gefreut, dass er sich mit meiner Frau ohne mich einen "gemütlichen Abend" machen durfte.
DN: Wie ist der denn drauf? Ich hätte meinen Alten auf Knien angefleht, mitkommen zu dürfen.
MB: Er wächst in Norddeutschland auf, die sind anders drauf als wir Westfalen. Er hat sich ein Video vom Titanic-Untergang angesehen und eine Flasche Mezzo-Mix getrunken. Die haben es hier lieber entspannt. Und ich muss sagen, das hat was für sich. Aber zum Fußballschauen in die Kneipe kommt er doch mit.
DN: Ist er 96-Fan?
MB: Da bringen wir ihn noch hin. RWE wird hier leider nicht gezeigt. Momentan freut er sich auf Currywurst mit Pommes und Malzbier.
DN: Kinder, die Currywurst mögen, werden brauchbare Erwachsene. Die kommt schließlich aus dem Pott.
MB: Aus Berlin, oder.
DN: Legenbildung. Die beste Currywurst der Welt gibt es in Wattenscheid beim Profi-Grill. Egal, woher die Phosphatschläuche kommen: Einmal Westfale, immer Westfale. :-)
MB: Genug geschnackt. Mein neuer Roman wartet auf mich.
Dieter Nannen chattete mich an. Er quatscht im Netz unter dem Pseudonym Schnappatmung. Mensch kann sich sein Leben auch selber schwer machen.
DN: Was macht mein Autor eigentlich? Schon lange nichts mehr von Dir gehört. :-(
MB: Arbeiten, was sonst. Die letzten Ergüsse über Dein Leben liegen bei unserem Agenten.
DN: Agent? Ich glaube, Du bist ein fauler Sack. Meine Vita ist so interessant, dass euch die Verlage die Skripte aus den Händen reißen müssten.
MB: Fauler Sack ist ein wenig hat. Okay, ein wenig faul. Aber bisher wollte kein Verleger deine letzten beiden Abenteuer. Kann ich auch nicht verstehen. :-( Aber vielleicht solltest du ein Bühnenprogramm wie Mario Barth auf die Beine stellen. Das verkauft sich besser als Bücher. blol
DN: Was heißt blol?
MB: Bitter laugh out loud, habe ich selber kreiert.
DN: Keine Lust, schließlich habe ich einen vernünftigen Beruf. Im Gegensatz zu Dir. Du solltest wenigestens Dich mehr in sozialen Netzwerken tummeln. Facebook, Blog, Twitter und dieser Kram. Das haben sie mir auf einer Marketingveranstaltung der IHK Dülmen verraten.
MB: Mach ich doch, habe nur wenig Zeit.
DN: Laber nicht, das sind doch alles Ausreden. Schreib doch mal was Privates über Dich. Das wollen die Leute lesen, um mit Dir eine Verbindung auszubauen.
MB: Privates? Glaube ich nicht, Autoren führen ein selten langweiliges Leben.
DN: Bettina Wulff schreibt Ihre Memoiren, das wird ein Millionenprojekt. Orientier Dich an den Erfolgreichen, mein schmaler Freund.
MB: Maschi und Groenewald laden mich nicht ein. Hab' also nichts zu berichten.
DN: Du lebst doch jetzt in Hannover, oder. Wenn du dich etwas clever anstellst, ergibt sich was. Du solltest mehr unter die Leute gehen.
MB: Du, mein Facebook-Akku ist bald leer. Hast du noch was Wichtiges?
DN: Und privat?
MB: Gestern hatte ich Ausgang. War beim Halbfinale der UBC-Tigers gegen Vechta, Basketball 3. Liga.
DN: Mit Deinem Sohn?
MB: Nee, der hat sich gefreut, dass er sich mit meiner Frau ohne mich einen "gemütlichen Abend" machen durfte.
DN: Wie ist der denn drauf? Ich hätte meinen Alten auf Knien angefleht, mitkommen zu dürfen.
MB: Er wächst in Norddeutschland auf, die sind anders drauf als wir Westfalen. Er hat sich ein Video vom Titanic-Untergang angesehen und eine Flasche Mezzo-Mix getrunken. Die haben es hier lieber entspannt. Und ich muss sagen, das hat was für sich. Aber zum Fußballschauen in die Kneipe kommt er doch mit.
DN: Ist er 96-Fan?
MB: Da bringen wir ihn noch hin. RWE wird hier leider nicht gezeigt. Momentan freut er sich auf Currywurst mit Pommes und Malzbier.
DN: Kinder, die Currywurst mögen, werden brauchbare Erwachsene. Die kommt schließlich aus dem Pott.
MB: Aus Berlin, oder.
DN: Legenbildung. Die beste Currywurst der Welt gibt es in Wattenscheid beim Profi-Grill. Egal, woher die Phosphatschläuche kommen: Einmal Westfale, immer Westfale. :-)
MB: Genug geschnackt. Mein neuer Roman wartet auf mich.
Labels:
Bettina Wulff,
Christian Wulff,
Currywurst,
Dieter Nannen,
Groenewald,
Hannover,
Maschmeyer,
Mein Schwein pfeift,
Michael Bresser,
Nordisch by nature,
Profi-Grill Wattenscheid,
Westfalen
Mittwoch, Dezember 01, 2010
Mein Schwein pfeift: Der Dülmener Kurier im Gespräch mit Detektiv Dieter Nannen

Heute erscheint der neue Nannen-Krimi „Mein Schwein pfeift“. Die beschauliche Stadt Dülmen, die sonst hauptsächlich für Wildpferde bekannt ist, rückt durch die brutale Mordserie in den Fokus der bundesdeutschen Öffentlichkeit. Der Dülmener Kurier lässt es sich nicht nehmen und interviewt die wichtigsten beteiligten Personen, um die Öffentlichkeit über Hintergründe aufzuklären.
Heute spricht Chefredakteur Gerhard Tilke mit dem Helden von Mein Schwein pfeift, dem Dülmener Privatdetektiv Dieter Nannen.
DK: Dieter, warum treffen wir uns bei der Frittenfee, einer nicht gerade für ihre kulinarischen Genüsse bekannten Imbissbude?
Dieter Nannen (zur Köchin): Erna, zwei Mantateller. Gerhard, hier gibt es die besten Phosphatschläuche nördlich des Ruhrgebiets. Ich empfehle die Zubereitung mit Ernas Spezialgewürz. Das lässt deine Geschmacksnerven vibrieren.
DK: Für mich bitte doch lieber einen Salat mit Hähnchenbruststreifen. Ist aus? Dann nur ein Wasser. Dieter, es soll Leute geben, die dich noch nicht kennen. Wo kommst du her? Warum Dülmen, warum Privatdetektiv?
Dieter Nannen: Erna, wirf mal zwei Pils rüber. Gerhard hat es sich anders überlegt. Um auf deine Fragen zurückzukommen. Geboren und aufgewachsen bin ich im Pott, genau genommen in der schönen Metropole Essen. Nichts und niemand hätte mich da weglotsen können. Hatte ich zumindest gedacht. Ich hatte einen grandiosen Job als Juniorchef in der Klitsche meines Schwiegervaters in spe. Viel Kohle, wenig Arbeit. Das war nicht erfüllend, aber angenehm. Dann ereignete sich ein unglücklicher Zwischenfall. Ich habe eine Familienfeier vergessen, woraufhin meine Freundin Bettina vollkommen hysterisch reagiert und gleich unsere Beziehung in Frage gestellt hat. Meine Reaktion war wohl nicht die richtige, denn dann ist sie komplett ausgeflippt, hat mich aus der Firma geschmissen und auf die Straße gesetzt. Zum Glück hatte mir ein entfernter Verwandter einen Bauernhof in Buldern vererbt, da bin ich notgedrungen hingezogen. Überzeugt davon war ich aber nicht.
DK: Mittlerweile scheinst du dich aber gut eingelebt zu haben. Wie bist du zum Detektiv-Job gekommen. Diese Profession ist ja eher ungewöhnlich.
Dieter Nannen: Diese Currywurst ist wirklich grandios. Du weißt nicht, was du verpasst. Also, dafür bin ich meinem Freund Peter Grabowski mein Leben lang dankbar. Peter ist ein wahrer Tausendsassa und hat bereits jeden Job ausprobiert, den es auf unserem Planeten gibt. Leider halten seine Beschäftigungsverhältnisse nicht sehr lange. Jedenfalls hat er es zu der Zeit, als ich nach Buldern zog, als Detektiv versucht. Angeblich hat er das Geld mit der Schubkarre nach Hause gefahren. Ich war zugegebenermaßen etwas naiv und habe ihm geglaubt. Also flugs eine Anzeige in deiner Zeitung aufgegeben und kurz darauf hatte ich den ersten Mandanten. Ab da fluppte es. Zumindest die meiste Zeit.
DK: Zu deinem letzten Fall. Illegale Sportwetten sind derzeit in aller Munde. Als dieser Fußballspieler vor dem Dülmener Stadion ermordet wurde, hattest du da gleich die kroatische Wettmafia im Visier?
Dieter Nannen: Zwischendurch kam mir sicherlich der Gedanke. Ich fand nämlich heraus, dass es Spielern mit hohem Schuldenstand und ausgehungertem Konto gab. Jedoch verliefen meine Ermittlungen in dieser Richtung im Sande. Die Thailänder, Kroaten oder Russen scheinen noch nicht ihre Fühler Richtung Dülmen ausgestreckt zu haben. In diesem Fall ging es letztendlich auch nicht um Fußball. Doch ich will nicht zu viel verraten.
DK: Du hast die Fußballstiefel für den FC Dülmen geschnürt, der auch dank deiner Mithilfe mittlerweile in der fünfthöchsten Klasse kickt. Dürfen wir auf ein erneutes Comeback hoffen?
Dieter Nannen: Ich gestehe, dass mir ein angenehmes Leben mit deftigem Essen und einigen Bierchen wichtiger ist als sportlicher Ruhm. Mit knapp dreißig gehöre ich eh zum alten Eisen. Ich denke, dass den Menschen eher mit einem guten Detektiv als mit einem alterndem Fußballer gedient ist.
DK: Vom neuen Fall wollen wir jetzt nicht zu viel verraten. Daher danke für das Gespräch, Dieter.
Dieter Nannen: Da nicht für. Wer einen Auftrag für mich hat: In meinem Terminkalender ist noch Platz. Meine Nummer steht im Telefonbuch.
Abonnieren
Posts (Atom)
