Dienstag, Juni 16, 2009

Interview mit einem meiner Biographen

Mensch, der alte Nannen ist zurzeit in aller Munde. Dabei habe ich mir bei den Dichterbrüdern gehörig die Finger verbrannt. Aber Schadenfreude ist die beste, naja der Spruch ist was für den Allerwertesten.

Das Interview ist wirklich lesenswert. Da hat Ludger brisante Infos aus Michael herausgekitzelt.

Michael Bresser bei den PR-Indianern

Wünsche euch nen schönen Abend

Euer Dieter

Montag, Juni 15, 2009

Mal eine Selbstvorstellung

Ja, habe beim Kulissenblog fremdgeblogt. Wenn Ihr etwas mehr über mich, meinen Werdegang, meine Philosophier erfahren wollt...

Im Fokus des Kulissenblogs

Na, viel Spaß beim Lesen.

Spagalla, der Dieter

Freitag, Juni 12, 2009

Wolfs-Urin

Michaels Schwester Annette hat Erfahrungen mit Wolfs-Urin gemacht. Wat es nicht alles gibt. Ich bestell mir das Zeug jetzt auch in Amiland und lass es nach Buldern importieren. Dann reib ich mich damit ein und geh in den Wald. Uaaaaah. :-)

Der Urin der Wölfe

Namaste Euer Dieter

Montag, Juni 01, 2009

Just married Finale

Frau Erna Rehwald hatte Anzeige erstattet. Ich hätte absichtlich ihren Pudel Wilma überfahren und Fahrerflucht begangen. Es gäbe sieben Zeuginnen für die Tat. Die Vornamen lauteten Luzi, Elisabeth, Hanneloren, Else, Hertha, Hedwig und Alma. Alles klar? Die Gute hatte ihren kompletten Häkelverein mit selbstgebackenen Nussecken als Zeuginnen gekauft.

Das Lachen gefror mir jedoch zur Grimasse, als ein verknöcherter Richter die Ladies für uneingeschränkt glaubwürdig befand. Dabei schworen drei der betagten Damen, der Täter hätte einen Vollbart getragen. Zwei hatten im fahrenden Auto meine Glatze blitzen sehen, und Herta hatte sich an meinen bayrischen Trachtenanzug mit Baseballschläger in der Hosentasche erinnert. Die in meinen Augen funkelnde Mordlust hatten aber alle beobachtet. Als Fazit verurteilte mich der Intendant des Kommödienstadls zu vierzig Sozialstunden und zehn Gruppentherapiesitzungen.

In den Arbeitsstunden musste ich mit Kaufhausdieben, Schulschwänzern und anderen Randgruppenexistenzen die städtische Flora von Zigarettenkippen und Junkiespritzen säubern; in der Therapie durfte ich den Leidensgenossen aus meiner schweren Kindheit erzählen.

Mehr dazu im dritten Nannen-Krimi: Die Sau und der Mörder, Ullstein, Berlin

Bis bald, Euer Dieter

Just married reloaded

Wir hinterher. Der Übeltäter zuppelte gerade auf einem Traktor davon, als schnell in Peters Karre und die Verfolgung aufgenommen. Aufgrund des Alkoholspiegels meines Kompagnons hatte ich mich spontan als Fahrer auserkoren, ein folgenschwerer Fehler, wie sich herausstellen sollte.

Es wurde eine sehr ungemütliche Jagd (Grabowskis Chio hatte eine ausgewiesene Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h) bis zu dem Zeitpunkt, als der brutale Vielfraß eine kirschgrüne Ampel überquerte. Uns blieb die Rotphase. Dabei übersah ich lieder das schwarze Wollknäul, das eine ältere Dame hinter sich herzerrte. Künstlerpech. Im Rückspiegel registriete ich noch, wie sich die Oma über die schwarze Masse beugte, dann genoss der Treckerfahrer wieder oberste Priorität.

Was soll ich sagen: Vor seiner Wohnung packten wir den Kerl - die Hälfte des Schweins war bereits verzehrt - und lieferten ihn nach kurzem, aber heftigen Kampf auf der Wache ab. Zurück auf der Pary stellten wir fest, dass der Zwischenfall der Trink- und Feierfreudigkeit der Gäste keinen Schaden zugefügt hatte. Also hoch die Tassen.

Ich hatte die Angelegenheit bereits vergessen, als ich eines nicht ganz so schönen Morgens Post von der Polizei erhielt...

Mehr demnächst.

Ich lege euch meinen neuen Roman "Die Sau der Mörder" ans Herz und verbleibe mit den herzlichsten Grüßen

Euer Dieter

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