Ich bin ein großer Lehane-Fan, insbesondere der Patrick-Kenzie-Serie. Doch begeisterten die vorherigen Romane durch brilliante Plot-Wendungen, hangelt sich dieser Fall vorhersehbar zum relativ unspektakulären Showdown.
Die sechzehnjährige Amanda verschwindet. Dieses Mädchen hat Patrick bereits vor Jahren aus den Fängen von Entführern befreit. Leider durfte sie bei denen ein besseres Leben als bei der eigenen Mutter führen. Deswegen plagen Kenzie noch immer Gewissensbisse und er begibt sich auf die Suche (ohne Honorar), obwohl er eine gut dotierte Festanstellung bei einer renomierten Detektei annehmen könnte.
Rasch stellt er fest, dass auch die Russenmafia nach Amanda sucht. Und mit der ist nicht zu spaßen.
Moonlight-Mile ist ein solider Roman auf durchschnittlichem Spannungslevel und ist meiner Ansicht Lehanes schwächstes Werk. Da Kenzie sich gegen Ende des Buchs vom Detektivgewerbe verabschiedet, liegt es nahe, dass dies der Abschluss der Serie bildet. Schade, ich hätte mir ein rasanteres Finale auf dem Niveau der Vorgänger gewünscht.


Dieter Nannen, notorisch unterbeschäftigter Privatdetektiv, lebt mit Schwein Pedder auf einem kleinen Bauernhof im Münsterland. Der Bürgermeister des Ortes verspricht ihm ein zusätzliches Einkommen, wenn er dem sechstklassigen FC Dülmen zum Aufstieg verhilft. Doch als einer seiner Mitspieler plötzlich erschossen wird, sind Nannens Qualitäten als Privatdetektiv gefragt. Lässig nimmt Nannen seine Ermittlungen auf, die ihn ins lokale Fußballer-Milieu führen, wo er in westfälischen Vereinslokalen seine Fähigkeiten unter Beweis stellen muss…