Die Ankuendigung unserer Veranstaltung in Viersen an Pfingsten: Tafo-Station Viersen
Ist ja das Fest es Lichtes. Da lassen wir uns selbst mal überraschen, wie wir diesen Programmpunkt erfuellen werden. Martin hat ja langjaehriger Erfahrung als Weihnachtsmann im Kindergarten und Christkind im Altenheim.
Böse Stimmen bezeichnen ihn als Mischung aus Mario Barth und Mr. Bean. Mit Recht. Homepage:www.rockdasdorf.de
Donnerstag, Mai 25, 2006
Freitag, April 28, 2006
Wege zum Licht
Es ist fuer mich erbaulich zu sehen, wie Besucher auf meine Seite kamen.
Vor allem die von Google vermittelten Leute geben teilweise obskure Begriffe in die Suchmaschine ein:
- Wie Moslems in Luebeck leben?
- Wohnungsabgabe Kurbel
- annette louisiana das spiel hören
- Welche werbung ist besse
- hamlet oberhausen "klaus weise"
- udo lindenberg wozu sind kriege da noten kostenlos
- auffe fresse
- wegbeschreibung von essen nach oer-erkenschwick
- nahid oberhausen
- soldaten sportlich grausam
- Fussball WM - was loest das bei dir aus?
- michael bresser hellseher
Dabei frage ich mich, wer war bei Google unter "auffe fresse" sucht, und ob er bei mir das Richtige gefunden hat.
Vor allem die von Google vermittelten Leute geben teilweise obskure Begriffe in die Suchmaschine ein:
- Wie Moslems in Luebeck leben?
- Wohnungsabgabe Kurbel
- annette louisiana das spiel hören
- Welche werbung ist besse
- hamlet oberhausen "klaus weise"
- udo lindenberg wozu sind kriege da noten kostenlos
- auffe fresse
- wegbeschreibung von essen nach oer-erkenschwick
- nahid oberhausen
- soldaten sportlich grausam
- Fussball WM - was loest das bei dir aus?
- michael bresser hellseher
Dabei frage ich mich, wer war bei Google unter "auffe fresse" sucht, und ob er bei mir das Richtige gefunden hat.
Donnerstag, April 27, 2006
Big Pretender
Es gibt Menschen, die faszinieren mich durch ihre vollkommen andersartigen Denkprozesse im Kontrast zum Grossteil der Menschen, die ich kenne.
Mein Kumpel Markus ist so ein Mensch. Seine Lebensherausfordung lautet: Wie kann ich mir ein luxorioeses Leben ohne Kohle erlauben.
Na klar, sagt ihr: Weiss doch jeder Talkshowasi: auf Pump. - Markus ist aber cleverer. Er es sich zum System gemacht, Teile zu kaufen und nach kurz vor Ablauf der Garantiezeit wiederzugeben und sich das Geld zurueckerstattenzulassen.
Wirklich gewitzt, der Kerl. Letztes Jahr holte er sich im Fruehjahr einen Gartentisch, setzte sich landmaennisch in den Vorgarten und winkte den vorbeispazierenden Schülerinnen vom benachbarten Maedchengymnasium zu. Als die Wetterlage im Herbst rauer wurde, gab er das Teil zurueck und erhielt den vollen Einkaufspreis zurueck.
Vorgestern erzaehlte er mir fast hysterisch, dass es bei Moebel Otto in Borbeck Mountainbikes fuer 75 Ohren gebe. So eines wollte er sich zulegen und im Winter wieder retournieren. Heute rief er mich an, dass die Raeder rostig und angedellt gewesen waeren. Er hat sich dann lieber eins von Aldi fuer 170 Euro zugelegt. Top Qualitaet, wie er mir versicherte.
Ich habe mich dann aber gefragt, warum er sich ueberhaupt so guenstige Produkte zulegt. Wenn es quasi nur eine Art zinsloses Darlehen fuer das Geschaeft darstellt, warum nicht den Megakuechentisch mit Platinbezug oder das Mountainbike mit eingebautem Swimmingpool von Rolls Royce.
Ist also noch ausbaufaehig und nicht komplett durchdacht. Er fragte sich dann heute auch, ob er ueberhaupt ein Fahrrad brauche. Ja, wenn er eine Freundin kennenlernen wuerde, die gern Fahrrad fuehre. Dann sicherlich. Aber eigentlich saesse er lieber mit eine Flasche Wein am See. Ohne vorherige Fahrradtour. Man beachte den Konjunktiv.
Bei seinem Vermieter besitzt er uebriegens drei Parkplaetze. Einen fuer sein normales Auto, einen fuer den Firmenwagen und einen fuer die Freundin. Okay, Job und Beziehung hat er momentan nicht, aber koennte ja schnell passieren.
Diese Idee des Leihens von Gegenstaenden, die er im Grunde nicht braucht, stammt aber gar nicht von ihm. Ein Stubengenosse beim Bund war Vorbild. Der hat sich ueber die Sommersaison fuenf (!) Surfbretter geliehen, und diese am Strand neben sich aufgebaut, um Frauen zu beeindrucken. Surfen konnte er gar nicht. Aber danch hat auch keine gefragt.
Heute nachmittag faehrt Markus wieder nach Moebel Otto. Da gibt es Kaffe und Kuchen umsonst, und er laedt ein paar Damen ein, grosszuegig, wie er ist.
Ich frag mich nur, wie er sich auf die Art Lebensmittel ergaunern kann? Aber ich bin sicher, er findet einen Weg.
Ich hole jetzt gleich meinen Porsche Cabrio ab. Im Winter gebe ich ihn zurueck und fahre dann ein halbes Jahr Jaguar. Und dann? Ach, es gibt doch genug Autohersteller, bei denen ich noch nicht war.
Mein Kumpel Markus ist so ein Mensch. Seine Lebensherausfordung lautet: Wie kann ich mir ein luxorioeses Leben ohne Kohle erlauben.
Na klar, sagt ihr: Weiss doch jeder Talkshowasi: auf Pump. - Markus ist aber cleverer. Er es sich zum System gemacht, Teile zu kaufen und nach kurz vor Ablauf der Garantiezeit wiederzugeben und sich das Geld zurueckerstattenzulassen.
Wirklich gewitzt, der Kerl. Letztes Jahr holte er sich im Fruehjahr einen Gartentisch, setzte sich landmaennisch in den Vorgarten und winkte den vorbeispazierenden Schülerinnen vom benachbarten Maedchengymnasium zu. Als die Wetterlage im Herbst rauer wurde, gab er das Teil zurueck und erhielt den vollen Einkaufspreis zurueck.
Vorgestern erzaehlte er mir fast hysterisch, dass es bei Moebel Otto in Borbeck Mountainbikes fuer 75 Ohren gebe. So eines wollte er sich zulegen und im Winter wieder retournieren. Heute rief er mich an, dass die Raeder rostig und angedellt gewesen waeren. Er hat sich dann lieber eins von Aldi fuer 170 Euro zugelegt. Top Qualitaet, wie er mir versicherte.
Ich habe mich dann aber gefragt, warum er sich ueberhaupt so guenstige Produkte zulegt. Wenn es quasi nur eine Art zinsloses Darlehen fuer das Geschaeft darstellt, warum nicht den Megakuechentisch mit Platinbezug oder das Mountainbike mit eingebautem Swimmingpool von Rolls Royce.
Ist also noch ausbaufaehig und nicht komplett durchdacht. Er fragte sich dann heute auch, ob er ueberhaupt ein Fahrrad brauche. Ja, wenn er eine Freundin kennenlernen wuerde, die gern Fahrrad fuehre. Dann sicherlich. Aber eigentlich saesse er lieber mit eine Flasche Wein am See. Ohne vorherige Fahrradtour. Man beachte den Konjunktiv.
Bei seinem Vermieter besitzt er uebriegens drei Parkplaetze. Einen fuer sein normales Auto, einen fuer den Firmenwagen und einen fuer die Freundin. Okay, Job und Beziehung hat er momentan nicht, aber koennte ja schnell passieren.
Diese Idee des Leihens von Gegenstaenden, die er im Grunde nicht braucht, stammt aber gar nicht von ihm. Ein Stubengenosse beim Bund war Vorbild. Der hat sich ueber die Sommersaison fuenf (!) Surfbretter geliehen, und diese am Strand neben sich aufgebaut, um Frauen zu beeindrucken. Surfen konnte er gar nicht. Aber danch hat auch keine gefragt.
Heute nachmittag faehrt Markus wieder nach Moebel Otto. Da gibt es Kaffe und Kuchen umsonst, und er laedt ein paar Damen ein, grosszuegig, wie er ist.
Ich frag mich nur, wie er sich auf die Art Lebensmittel ergaunern kann? Aber ich bin sicher, er findet einen Weg.
Ich hole jetzt gleich meinen Porsche Cabrio ab. Im Winter gebe ich ihn zurueck und fahre dann ein halbes Jahr Jaguar. Und dann? Ach, es gibt doch genug Autohersteller, bei denen ich noch nicht war.
Mittwoch, April 26, 2006
Die Essenz ist leider oft verborgen
Zu dieser Erkenntnis trieb mich seltsamerweise U2. Und zwar genaugenommen deren Song One.
Ich habe diesen Song nie besonders gemocht und hielt ihn nur für leidlich gelungen. Zu stark maltraetierte Bonos pastorales Pathos meine sensieblen Nerven. Gestern erreichte die Nervhistorie dieses Songs eine neue Qualitaet. Nun traellert eine Souldiva das Lied wie eine frisch erweckte Baptistin bei einer Fernsehevangelisation von Billy Graham. Mary J. Blige, cooler Name, uncooler Song, koennte man denken.
Allerdings befindet sich eine Coverversion auf der ersten American Recordings Scheibe von Johnny Cash. Und bei dem alten Mann geht mir der Song unter die Haut und jagt ein Gefuehlsgewitter nach dem anderen die Wirbelsaeule rauf und runter.
Es ist mir dabei logisch unbegreiflich, wie jemand ein Lied um Universen gehaltvoller als Urheber Bono interpretieren kann. Wie tief wurde da die Essenz, das Wesentliche, die kleinsten Gutheitsatome unter einer Schicht von Emopathetik verborgen.
Wenn er noch leben würde, sollte der Mann nur als Experiment mal Modern Talking Lieder einsingen. Vielleicht gibt es da auch eine Verbindung zum kosmischen Bewusstsein, die mir bisher verborgen blieb.
Jedenfalls bewundere ich Mary J. Bliges Mut, dieses Lied nach Johnny Cash zu interpretieren. Da ist ein Scheitern nun wirklich vorprogrammiert.
Ich habe diesen Song nie besonders gemocht und hielt ihn nur für leidlich gelungen. Zu stark maltraetierte Bonos pastorales Pathos meine sensieblen Nerven. Gestern erreichte die Nervhistorie dieses Songs eine neue Qualitaet. Nun traellert eine Souldiva das Lied wie eine frisch erweckte Baptistin bei einer Fernsehevangelisation von Billy Graham. Mary J. Blige, cooler Name, uncooler Song, koennte man denken.
Allerdings befindet sich eine Coverversion auf der ersten American Recordings Scheibe von Johnny Cash. Und bei dem alten Mann geht mir der Song unter die Haut und jagt ein Gefuehlsgewitter nach dem anderen die Wirbelsaeule rauf und runter.
Es ist mir dabei logisch unbegreiflich, wie jemand ein Lied um Universen gehaltvoller als Urheber Bono interpretieren kann. Wie tief wurde da die Essenz, das Wesentliche, die kleinsten Gutheitsatome unter einer Schicht von Emopathetik verborgen.
Wenn er noch leben würde, sollte der Mann nur als Experiment mal Modern Talking Lieder einsingen. Vielleicht gibt es da auch eine Verbindung zum kosmischen Bewusstsein, die mir bisher verborgen blieb.
Jedenfalls bewundere ich Mary J. Bliges Mut, dieses Lied nach Johnny Cash zu interpretieren. Da ist ein Scheitern nun wirklich vorprogrammiert.
Dienstag, April 25, 2006
Ich hebe mich positiv vom Grossteil der Deutschen ab
Ja, nun wisst Ihr es. Eigentlich hatte ich mir bisher nur wenig Gedanken ueber mich und meinen persoenlichen Status in Gesamtdeutschland gemacht, aber Gott sei Dank, gibt es Onkel E.
Mit ihm bin ich ueber meine Grossmutter muetterlicherseits verwandt, und er plant jetzt ein Familientreffen. Ach, dachte ich, kann ja ganz interessant sein. Mit dem Zweig der Familie hatte ich bisher so gut wie nichts zu tun. Warum nicht die ganze Sippschaft einmal kennenlernen?
Ja, warum eigentlich nicht? oder warum eigentlich? Onkel E. hat sich freundlicherweise zur Organisation des Meetings bereiterklaert und verschickt zur Info der Teilnehmer Rundbriefe.
Anfangs fand ich diese sehr erheiternd. So wollte er von allen Verwandten Adressmaterial zugeschickt bekommen. Diese Adressen will er sammeln und dem Interessierten gegen einen kleinen Kostenbeitrag von 5 € pro Adresse zur Verfuegung stellen. Es duerfen aber nur 5 Adressen pro Woche bestellt werden. Seltsames Geschaeftsmodell, oder. Wenn ich den Kontakt zu einem Verwandten wuensche, frage ich ihn beim Treffen doch einfach, und ich schaetze die Adresse kostet mich nichts. Onkel E. ist im Uebrigen m.E. einer der Wohlhabendsten Gestalten in meinem Verwandtschaftskreis. Hat er das noetig?
Diese Rundbriefe sind aber wirklich ein Sammelsumrium an Abstrusitaeten, deren komplette Aufzaehlung einen Monat Arbeit benoetigen wuerde. So scheint Onkel E. im reiferen Alter den heiligen Geist erfahren zu haben. Er referiert vermehrt ueber seinen Glauben, wobei er aber alle Family-Members mit einem kollektiven "wir" vereinnahmt. In dieser Zeit und dieser Umgebung finden wir die Glaubensausrichtung unserer Vorfahren.
Wir sind heute noch mehr oder weniger davon gepraegt und heben uns sicher noch positiv aus der Masse der uebrigen Deutschen ab.
Woher weiss er, was ich glaube? Ich habe den Mann ca. 3-4 Mal gesehen.
Besonders entzueckend fand ich noch die Dreingabe eines anderen Verwandten, der mit seiner Sekte wortwoertlich nach der Lutherbibel lebt.
Wir entgegnen nur aus dem Bemuehen heraus, Gottes Wort ohne Abstriche zu verstehen und in die Tat umzusetzen:
Ist der Herr Jesus alleiniger Zielpunkt, wenn die jeweiligen Christen zusammenkommen? Kann Er uneingeschraenkt Herr Seiner Kirche sein, oder sind jene Christen nebenbei — oder gar hauptsaechlich — evangelisch, katholisch freikirchlich oder... oder....?
Es ist zu fragen: Was wird Christus alles an die Seite gesetzt, was Ihm gar uebergeordnet? Welche Personen, Traditionen oder Strukturen haben die Menschen noch neben oder gar über den alleinigen Herrn der Kirche gestellt?
Wir wollen mit diesen Fragen einzelne so genannte Kirchen nicht angreifen. Die Glaeubigen in jenen Kirchen und Gemeinschaften können selbst den Unterschied dessen, was bei ihnen geschieht, zu der oben angefuehrten Stelle in Matthäus 18,20 erkennen.
Gottes Wort kennt also nicht die historisch gewordenen Kirchen und Christlichen Gruppierungen, obwohl in ihnen fraglos echte Glaeubige zu finden sind. Die Heilige Schrift macht uns mit einer Stelle, wie der in Matthaeus 18,20 angefuehrten, deutlich, wie und wo Kirche nach den Gedanken Gottes heute verwirklicht werden kann: da naemlich, wo sich die Glaeubigen zum Namen Jesu und zu Seiner Person als alleinigem Ziel- und Mittelpunkt zusammenfinden.
Alles klar? Ich ueberlege mir noch, ob ich dieser Festivitaet beiwohnen werde. Familientreffen ja, Bibelgruppe nein. Obwohl sich da bestimmt genug Stoff fuer neue Romane bietet. Erschwerend kommt hinzu, dass ich verpflichtet wurde, nicht laut loszulachen, wenn Onkel E. warmen Religionsbalsam ueber die Haepter der Anwesenden traeufelt. Das iat ja mal eine Herausforderung.
Mit ihm bin ich ueber meine Grossmutter muetterlicherseits verwandt, und er plant jetzt ein Familientreffen. Ach, dachte ich, kann ja ganz interessant sein. Mit dem Zweig der Familie hatte ich bisher so gut wie nichts zu tun. Warum nicht die ganze Sippschaft einmal kennenlernen?
Ja, warum eigentlich nicht? oder warum eigentlich? Onkel E. hat sich freundlicherweise zur Organisation des Meetings bereiterklaert und verschickt zur Info der Teilnehmer Rundbriefe.
Anfangs fand ich diese sehr erheiternd. So wollte er von allen Verwandten Adressmaterial zugeschickt bekommen. Diese Adressen will er sammeln und dem Interessierten gegen einen kleinen Kostenbeitrag von 5 € pro Adresse zur Verfuegung stellen. Es duerfen aber nur 5 Adressen pro Woche bestellt werden. Seltsames Geschaeftsmodell, oder. Wenn ich den Kontakt zu einem Verwandten wuensche, frage ich ihn beim Treffen doch einfach, und ich schaetze die Adresse kostet mich nichts. Onkel E. ist im Uebrigen m.E. einer der Wohlhabendsten Gestalten in meinem Verwandtschaftskreis. Hat er das noetig?
Diese Rundbriefe sind aber wirklich ein Sammelsumrium an Abstrusitaeten, deren komplette Aufzaehlung einen Monat Arbeit benoetigen wuerde. So scheint Onkel E. im reiferen Alter den heiligen Geist erfahren zu haben. Er referiert vermehrt ueber seinen Glauben, wobei er aber alle Family-Members mit einem kollektiven "wir" vereinnahmt. In dieser Zeit und dieser Umgebung finden wir die Glaubensausrichtung unserer Vorfahren.
Wir sind heute noch mehr oder weniger davon gepraegt und heben uns sicher noch positiv aus der Masse der uebrigen Deutschen ab.
Woher weiss er, was ich glaube? Ich habe den Mann ca. 3-4 Mal gesehen.
Besonders entzueckend fand ich noch die Dreingabe eines anderen Verwandten, der mit seiner Sekte wortwoertlich nach der Lutherbibel lebt.
Wir entgegnen nur aus dem Bemuehen heraus, Gottes Wort ohne Abstriche zu verstehen und in die Tat umzusetzen:
Ist der Herr Jesus alleiniger Zielpunkt, wenn die jeweiligen Christen zusammenkommen? Kann Er uneingeschraenkt Herr Seiner Kirche sein, oder sind jene Christen nebenbei — oder gar hauptsaechlich — evangelisch, katholisch freikirchlich oder... oder....?
Es ist zu fragen: Was wird Christus alles an die Seite gesetzt, was Ihm gar uebergeordnet? Welche Personen, Traditionen oder Strukturen haben die Menschen noch neben oder gar über den alleinigen Herrn der Kirche gestellt?
Wir wollen mit diesen Fragen einzelne so genannte Kirchen nicht angreifen. Die Glaeubigen in jenen Kirchen und Gemeinschaften können selbst den Unterschied dessen, was bei ihnen geschieht, zu der oben angefuehrten Stelle in Matthäus 18,20 erkennen.
Gottes Wort kennt also nicht die historisch gewordenen Kirchen und Christlichen Gruppierungen, obwohl in ihnen fraglos echte Glaeubige zu finden sind. Die Heilige Schrift macht uns mit einer Stelle, wie der in Matthaeus 18,20 angefuehrten, deutlich, wie und wo Kirche nach den Gedanken Gottes heute verwirklicht werden kann: da naemlich, wo sich die Glaeubigen zum Namen Jesu und zu Seiner Person als alleinigem Ziel- und Mittelpunkt zusammenfinden.
Alles klar? Ich ueberlege mir noch, ob ich dieser Festivitaet beiwohnen werde. Familientreffen ja, Bibelgruppe nein. Obwohl sich da bestimmt genug Stoff fuer neue Romane bietet. Erschwerend kommt hinzu, dass ich verpflichtet wurde, nicht laut loszulachen, wenn Onkel E. warmen Religionsbalsam ueber die Haepter der Anwesenden traeufelt. Das iat ja mal eine Herausforderung.
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