Sonntag, Dezember 14, 2008

Sicherheit

Liebe Freunde,

auch wenn ich im Detektivbusiness arbeite, die Sicherheit meines hundertfünfzig Jahre alten Kottens habe ich bisher sträflich vernachlässigt.

Karin meinte neulich beim Fernsehen: Bei Dir wird relativ oft eingebrochen. Ich verstehe beim besten Willen nicht, dass Du keine Alarmanlage hast.

Ich muss gestehen, da habe ich mir nie drüber Gedanken gemacht. Aber was soll es. Manchmal bin ich leicht zu überreden.

Also ließ ich mir Jendruscheit-Security aus Dülmen kommen und die haben mein Haus komplett verdrahtet. Gegen Glasbruch, Vandalismus, Einbruch etc. pp. Auf einem Fernsehkanal kann ich die Äcker um mein Castle Tag und Nacht beobachten. Nachts sehe ich allerdings wenig. Herr Jendruscheit hat mir aber Laternen angeboten, die mein Grundstück bis ins letzte Hasenloch ausleuchten. Aber soviel gibt mein momentanes Budget nicht her.

Jedenfalls fühle ich mich jetzt wirklich sicher. Vorgestern rutschte ich auf dem vom Putzen nassen Parkett aus. Kein Problem, jedenfalls dröhnte die Alarmanlage los, dass mir die Trommelfelle zu platzen drohten.

Gestern verirrte sich eine Fliege durchs Fenster. Alarm. Es dauerte fünf Minuten, bis ich das Gekreische ausgestellt hatte. Da sagte ich mir, Dieter, es hat wenig Zweck die Anlage einzuschalten, wenn du zu Hause bist. Also stellte ich sie ab.

Da kam postwendent eine SMS von Jendruscheit, dass irgendein Idiot meine Alarmanlage ausgeschaltet hätte. Sie hätten sie aber sofort wieder aktiviert. Da fiel mir vo Ärger die Kaffeepackung aus der Hand. Alarm, Alarm, Alarm. Dieses System macht mich mittlweile wahnsinnig. Nachts habe ich Angst, dass Karin in meinen Armen zu laut stöhnt, weill dann irgendein Baustein der Anlage anspringen könnte.

Nächstes Jahr werde ich sie wieder abgeben. Geld egal, mein Frieden ist mir wichtiger. Und bei den wenigen Einbrüchen in letzter Zeit komme ich selber klar.

Bis denne alles Liebe

Euer Dieter

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